Stipendium „Qualität und Sicherheit in der Endoprothetik“

© DGOU

Das Stipendium „Qualität und Sicherheit in der Endoprothetik“ der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) dient der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Es wird für besondere Leistungen auf dem Gebiet qualitätssichernder Maßnahmen in der endoprothetischen Versorgung vergeben. Das Stipendium ist mit 10.000 Euro dotiert.

Die Verleihung des Stipendiums „Qualität und Sicherheit in der Endoprothetik“ findet jedes Jahr auf dem Deutschen Kongress für Orthopädie und Unfallchirurgie (Opens external link in new windowDKOU) im Oktober statt.

Bewerbung

Für das Stipendium können sich promovierte Humanmediziner oder Naturwissenschaftler  aus Deutschland bis zum 40. Lebensjahr bewerben, die sich bereits durch Publikationen auf dem Gebiet der Qualitätssicherung in der Endoprothetik ausgewiesen haben.

Bewerbungsschluss ist der 15. Juli 2018.

Die Bewerbungsunterlagen sind bei der Opens window for sending emailGeschäftsstelle der DGOU einzureichen.

Preisträger

Anastasia Rakow (2.v.l.) und Dr. Tom Schmidt-Bräkling (2.v.r.) © Intercongress

2017

Anastasia Rakow

Mit ihrem Preisgeld möchte die Wissenschaftlerin von der Charité – Universitätsmedizin Berlin eine internationale Studie starten, in der sie die Epidemiologie von periprothetischen Infektionen untersucht und den Stellenwert verschiedener Diagnosekriterien für den therapeutischen Erfolg analysiert. Ziel der Arbeit ist es, eine Grundlage für einen internationalen Konsens zur Definition, Diagnostik und Therapie periprothetischer Infektionen zu erarbeiten. Dadurch sollen die Behandlungssicherheit und -qualität verbessert sowie der Einsatz von Ressourcen, etwa durch Vermeidung einer Unter- oder Übertherapie, optimiert werden.

Dr. Tom Schmidt-Bräkling

Der Wissenschaftler vom Universitätsklinikum Münster finanziert mit seinem Preisgeld einen Forschungsaufenthalt am Hospital for Special Surgery in New York, USA. Im Rahmen seines Forschungsvorhabens „Nachhaltige Qualitätsverbesserung in der Endoprothetik durch objektivierbare Standardprozesse“ wird er dort Einblicke in die Qualitätsstandards und die Sicherheitsaspekte bei endoprothetischen Eingriffen an Hüfte und Knie erhalten. Ziel des Wissenschaftlers ist es, das Wissen über die Endoprothetik zu vertiefen und die gewonnenen Erkenntnisse für das EndoCert-zertifizierte EndoProthetikZentrum der Maximalversorgung (EPZmax) zu nutzen, an dem er tätig ist.

© Intercongress

2016

Dr. Thomas Randau

Der Wissenschaftler vom Universitätsklinikum Bonn finanziert mit dem Stipendium eine mehrwöchige Hospitation am Rothman Institute in Philadelphia, USA für das Projekt „Ergebnisqualität in der Revisions-Endoprothetik – Differentialdiagnostik und Outcome-Erfassung“.

Opens external link in new windowVideo der Preisverleihung

2015

Dr. Markus Weber

Der Mediziner vom Asklepios Klinikum Bad Abbach nutzt das Stipendium für einen Aufenthalt am Hospital for Special Surgery (HSS) in New York, USA, um dort innovative Ansätze zur Optimierung von Qualität und Sicherheit in der Hüftendoprothetik zu erlernen.

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