12.07.2017

Jahrestagung der DGU-Sektion Kindertraumatologie

Verunfallte Kinder und Jugendliche interdisziplinär und hochwertig versorgen

Wie können verunfallte Kinder und Jugendliche mit hoher Qualität therapiert werden? Das diskutieren Experten auf der Jahrestagung der DGU-Sektion Kindertraumatologie 2017. © Intercongress

Es verwächst sich nicht alles: Wenn Muskel-Skelett-Verletzungen bei Heranwachsenden korrigiert werden müssen, ist es nicht immer sinnvoll, damit bis zum Ende der Wachstumsphase des betroffenen Körperteils zu warten. Die behandelnden Mediziner sollten jedoch den Zeitpunkt einer kosmetischen Korrektur gegenüber dem einer funktionellen Korrektur abwägen. So lautet das Fazit eines wissenschaftlichen Vortrags zu posttraumatischen Deformitäten auf der diesjährigen Tagung der Sektion Kindertraumatologie der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU). Die Veranstaltung fand vom 30. Juni bis zum 1. Juli 2017 in Stuttgart statt.

Die Tagung bot den 220 Teilnehmern aus den Gebieten der Traumatologie, der Kinderchirurgie und der Orthopädie Gelegenheit, sich über die therapeutischen Fortschritte bei der Behandlung von muskuloskelettalen Verletzungen im Kindesalter auszutauschen. Dabei standen unter anderem folgende Themen im Vordergrund: die Therapie pathologischer und offener Frakturen, Frakturen und Verletzungen der oberen Extremität sowie des Knies.

Ein besonderer Fokus lag zudem auf Deformitäten rund um den Ellenbogen, da hier aufgrund der geringen Wachstumspotenz kaum mit einer spontanen Korrektur zu rechnen ist. Abgerundet wurde das wissenschaftliche Programm von verschiedenen Workshops, einer Industrieausstellung sowie der Prämierung der besten eingereichten Poster.

Im nächsten Jahr findet erstmals ein gemeinsamer Kongress der DGU-Sektion Kindertraumatologie und der Vereinigung für Kinderorthopädie (VKO), einer Sektion der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) statt: vom 2. bis zum 3. März 2018 in Dresden.

Quelle: DGU-Website

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