08.05.2017

Fortbildung

Kurs zur Begutachtung von gesundheitlichen Beeinträchtigungen

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Wie ist ein medizinisches Gutachten zu erstellen? Welche rechtlichen Grundlagen gelten? Sachverständige, die gesundheitliche Beeinträchtigungen nach Unfällen für Versicherungen beurteilen müssen, erhalten im Kurs 1 der Reihe des Curriculums unfallchirurgisch-orthopädische Begutachtung das Basiswissen zu diesen und weiteren Aspekten. Der nächste Kurs der Kommission Gutachten der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) in der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) findet am 23. Juni 2017 in Dortmund statt.

Ist die körperliche Gesundheit nach einem Unfall beeinträchtigt, dient in der Regel das ärztliche Gutachten eines medizinischen Sachverständigen als Entscheidungsgrundlage für die Versicherung oder das Gericht. Damit Experten die Frage nach Ursache und Auswirkungen einwandfrei und verwertbar einschätzen können, benötigen sie sowohl wissenschaftliche Kompetenzen als auch Kenntnisse über die rechtlichen Vorgaben.

Das erforderliche Wissen zur Erarbeitung einer plausiblen gutachterlichen Beurteilung erhalten Sachverständige in den unfallchirurgisch-orthopädischen Gutachtenkursen. Diese spezielle Fortbildungsreihe wurde von der Kommission Gutachten der DGU sowie der Arbeitsgemeinschaft Sozialmedizin und Begutachtungsfragen der DGOU entwickelt.

Das sind einige der Themen des Gutachtenkurses 1:

  • Rechtliche Grundlagen: Rechte und Pflichten des Gutachters
  • Praktische Gutachtenerstellung: Was ist zu beachten?
  • Begutachtung für die gesetzliche und die private Unfallversicherung
  • Begutachtung für die Haftpflichtversicherung


Der Kurs ist von der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) als notwendige Fortbildung von Durchgangsärzten (D-Ärzten) zertifiziert. Teilnehmende erhalten Fortbildungspunkte der Landesärztekammer sowie ein Zertifikat der DGOU, das für die Zulassung zur Facharztprüfung eingereicht werden kann.