• Frist: 30.08.2017

    DKOU 2017: Jetzt für den Tag der Studierenden bewerben

    Wie sieht der Klinikalltag von Orthopäden und Unfallchirurgen aus? Welche Herausforderungen bringt das Fach O und U mit sich? Und wie lassen sich diese meistern? Zum Tag der Studierenden bietet das Junge Forum O&U angehenden Medizinern auch in diesem Jahr wieder spannende Einblicke in das breite Berufsfeld von Orthopädie und Unfallchirurgie. Der Tag der Studierenden findet am 25. Oktober 2017 im Rahmen des Deutschen Kongresses für Orthopädie und Unfallchirurgie (DKOU) in Berlin statt. Wer an einem Reisestipendium interessiert ist, kann sich noch bis zum 30. August 2017 bewerben.

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Gesichter aus O und U

  • Christin Forster: Regt zum Nachdenken an

    Christin Forster war 17, als sie nach einem unverschuldeten Verkehrsunfall schwerverletzt in der Notaufnahme versorgt werden musste. Danach hatte sich vieles für die junge Frau verändert: Sie musste ihren Alltag im Rollstuhl komplett neu gestalten. Heute erzählt die 20-Jährige anderen Jugendlichen beim Präventionsprogramm der Unfallchirurgen P.A.R.T.Y. davon, wie der Unfall ihr Leben geprägt hat. mehr
  • Dieter Oberndörfer: Strukturiert durch das Chaos

    Dieter Oberndörfer hat schon viel gesehen: Er war bei Hausbränden, schweren Verkehrsunfällen und Flugzeugabstürzen im Einsatz. Viele Jahre war der 50-Jährige als Rettungssanitäter, Rettungsassistent, Notfallsanitäter und Berufsfeuerwehrmann auf dem Rettungswagen unterwegs. Jetzt gibt er als Feuerwehrbeamter im gehobenen Dienst sein Wissen und seine Erfahrungen an den Nachwuchs weiter und engagiert sich in der Aus- und Fortbildung dieser Berufe. Damit die Rettung von Verletzen vor Ort reibungslos funktioniert, setzt Oberndörfer auf Handlungsvorschriften mit einzeln definierten durchzuführenden Maßnahmen – wie das Trauma Care Bundle der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU). mehr
  • Christopher Spering: Für eine praxisorientierte Lehre

    Im Eiltempo in die Notaufnahme, um einen Schwerverletzten zu versorgen, dann in der Sprechstunde den Therapieplan durchgehen, im OP einen Knochenbruch behandeln, wieder zurück zum Notfall – und zwischendurch ein beruhigendes Wort zum Patienten: Der Arbeitsalltag von Dr. Christopher Spering ist alles andere als ruhig. Der 33-jährige Mediziner liebt seinen Beruf und möchte das Fach Orthopädie und Unfallchirurgie für junge Ärzte attraktiver machen. mehr
  • Gerhard Achatz: Trauma-Chirurg in den Townships Südafrikas

    Schusswunden, Stichverletzungen sowie offene Bauch- oder Brusthöhlen – selbst für den Mediziner Dr. Gerhard Achatz ist dies kein leichter Anblick. Der Militärchirurg war für drei Monate in einem Krankenhaus in Südafrika im Einsatz. Dort hat er einige Konflikte miterlebt und schwere Verletzungen behandelt. Dr. Achatz ist Oberstabsarzt am Bundeswehrkrankenhaus Ulm. Von Januar bis April 2016 war er im Rahmen der südafrikanisch-deutschen Trauma-Kooperation er Bundeswehr als Mitarbeiter der sogenannten Trauma Unit am Bara, dem Chris Hani Baragwanath Hospital Soweto. mehr
  • Udo Weiss: Sicherheit geht vor

    Eltern nach einem Verkehrsunfall die schreckliche Nachricht überbringen zu müssen, dass ihr Kind nie wieder nach Hause kommen wird – das waren für Udo Weiss die traurigsten Momente in seinem Berufsleben. Der 62-Jährige war 45 Jahre lang im Polizeidienst, die letzten 9 davon als Leitender Polizeidirektor in Münster. Mit teils spektakulären Aktionen und „Null Toleranz“-Maßnahmen lenkte Weiss nicht nur die öffentliche Aufmerksamkeit auf das Thema Unfallprävention, sondern sorgte so auch nachhaltig für mehr Sicherheit im Straßenverkehr seiner Heimatstadt. Nun ist er aus dem aktiven Dienst ausgeschieden. mehr
  • Moritz Morawski: Der Arzt, dem Berlins Basketballer vertrauen

    Auch wenn seine Korbtreffer-Quote gar nicht so schlecht ist: Mit seinen 1,90 Meter ist er für einen Profi-Basketballer zu klein. Als Mannschaftsarzt gehört Dr. Moritz Morawski seit fünf Saisons dennoch fest zum Team von Alba Berlin, einer der erfolgreichsten deutschen Basketball-Vereine. Der 35-Jährige ist Medizinischer Leiter des Zentrums für Sportmedizin am Unfallkrankenhaus Berlin (ukb), das die „Albatrosse“ ärztlich betreut. Erst im Februar 2016 hat das Team seinen mittlerweile neunten Pokalsieg geholt. Dr. Morawski ist am Spielfeldrand immer dabei und beobachtet die Spieler auf Schritt und Tritt. mehr
  • Georg Kreiter: Ein zweites Leben auf dem Monoski

    Aufregend und erfolgreich war das letzte Jahr für Georg Kreiter: Zwei Goldmedaillen hat der 30-Jährige bei der Ski-Weltmeisterschaft in Kanada geholt und stolz mit in seine bayrische Heimat gebracht. Das war im März. Ende November wurde er vom Publikum ausgezeichnet – als Deutschlands Behindertensportler des Jahres 2015. Der international erfolgreiche Monoskifahrer ist von der Brust abwärts gelähmt, seit er als 17-Jähriger bei einem Motorradunfall verunglückte. mehr
  • Bernd Vock: Im Einsatz für die Luftrettung

    Wie viele Einsätze er mit dem Rettungshubschrauber geflogen ist, kann Dr. Bernd Vock gar nicht genau sagen. In den fast drei Jahrzehnten als leitender Notarzt im Helikopter Christoph 5 waren es unzählige. „Einmal wurde ich sogar liegend mitgenommen“, berichtet er augenzwinkernd. Das war vor 20 Jahren, als er auf seinem Motorrad mit einem Pkw zusammenstieß und dabei schwere Verletzungen davontrug. „Die Arbeit des Unfallchirurgen beginnt schon am Unfallort, nicht erst in der Klinik“ lautet daher sein Grundsatz. Für Dr. Vock ist die Luftrettung eng mit der Unfallchirurgie verbunden. mehr
  • Insa Matthes: Betreut „Peers im Krankenhaus“

    „Peers im Krankenhaus“ (PiK) heißt ein bundesweites Projekt am Unfallkrankenhaus Berlin (ukb), das die 39-jährige Chirurgin und angehende Orthopädin und Unfallchirurgin Insa Matthes mitinitiiert hat und betreut. Hierbei geht es um die Unterstützung von akut amputierten Patienten. „Mit einer traumatischen Amputation ändert sich das Leben von einem auf den anderen Moment. Der Patient und seine Angehörigen müssen meist ihr ganzes Leben umstellen und sich neu orientieren. Das macht alle gerade zu Beginn sehr unsicher“, sagt Insa Matthes, die am ukb im Zentrum für spezialisierte Prothesenrehabilitation tätig ist. „Helfen können in dieser Situation nicht nur Ärzte, Pflegekräfte und Therapeuten. Besser beraten können sogenannte Peers – Menschen, die selbst eine solche Situation erlebt haben.“ mehr
  • Jan Philipp Schüttrumpf: „Lehrpreis 2015“ für innovatives Lehrkonzept

    Der Orthopäde und Unfallchirurg Dr. Jan Philipp Schüttrumpf hat den Lehrpreis 2015 der Medizinischen Fakultät der Georg-August-Universität zu Göttingen für die Implementierung des Wahlfachs „Einführung in die Orthopädie und Unfallchirurgie für Studierende der Vorklinik” in den Lehrkatalog erhalten. Ausgezeichnet wird damit ein innovatives Lehrkonzept, das den studentischen Nachwuchs zu einem frühen Zeitpunkt im Studium für das Fach Orthopädie und Unfallchirurgie begeistern soll. mehr

Schwerpunkte

  • Mit Preisen und Stipendien die Wissenschaft fördern

    Die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) fördert die Wissenschaft auf dem Gebiet der Orthopädie und Unfallchirurgie. Dazu stellt sie unter anderem Netzwerke und Plattformen für den wissenschaftlichen Austausch bereit und informiert in ihren Verbandsmedien über neueste Erkenntnisse im Fach. Zudem verleiht die DGOU Preise... mehr