Evidenzbasierte Medizin in Orthopädie und Unfallchirurgie

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Mediziner wie Orthopäden und Unfallchirurgen stehen täglich vor der Frage, welche Option der Behandlung für ihre Patienten die bestmögliche ist. Doch welche Forschungsergebnisse sind geeignet, sich für oder gegen eine Therapie zu entscheiden? Die evidenzbasierte Medizin (EbM) liefert hierfür die Grundlage: Sie führt die klinische Expertise mit wissenschaftlichen Erkenntnissen zusammen und beschreibt, berechnet und bewertet Studienergebnisse hinsichtlich des Nutzens für den Patienten.

Die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) richtet im September 2016 erstmals das neue Kursformat „Evidenzbasierte Medizin in Orthopädie und Unfallchirurgie“ in Deutschland aus. Der zweitägige Kurs stellt wissenschaftlich interessierten Ärzten Inhalte und Methoden vor, die für die alltäglichen Entscheidungen im Fach O und U von Bedeutung sind. Die zentralen Leitfragen dabei lauten:

  • Unter welchen speziellen Gesichtspunkten werden Studien und deren Ergebnisse in O und U evidenzbasiert bewertet?
  • Welche systematischen Verzerrungen können wissenschaftliche Ergebnisse gerade auf dem Gebiet von O und U beeinträchtigen?

Mit dem Knowhow zu einer strukturierten Abstract-Analyse vermittelt der EbM-Kurs Medizinern zudem die notwendigen Qualifikationen, um als Kommentatoren klinische Forschungsarbeiten hinsichtlich ihrer methodischen Qualität sowie des Patientennutzens zu bewerten, die für den Opens internal link in current windowPreis der DGOU für evidenzbasierte Medizin zur Wahl stehen.

Der EbM-Kurs wird von der Ärztekammer Berlin mit 18 Punkten für die ärztliche Fortbildung anerkannt.

Wissenschaftliche Leitung

Prof. Dr. Tobias Renkawitz, Universität Regensburg
PD Dr. Thoralf Liebs, Universität Bern
Dr. Luzi Dubs, Winterthur

Geschäftsstelle

Deutsche Gesellschaft für
Orthopädie und Unfallchirurgie
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