Preis zur Förderung der Rehabilitationsforschung

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Für den Preis zur Förderung der Rehabilitationsforschung der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) können wissenschaftliche Arbeiten aus Klinik, Forschung und Praxis eingereicht werden, die den Nutzen und Erfolg der Rehabilitation nach Verletzungen und Erkrankungen aus dem Gebiet Orthopädie und Unfallchirurgie untersuchen. Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert und wird von der Klinikgruppe Enzensberg gestiftet.


Bewerbung

Die eingereichte Arbeit kann in einer deutschen oder fremdsprachigen Zeitschrift oder in Buchform veröffentlicht oder in einem Manuskript niedergelegt sein. Bereits anderweitig ausgezeichnete Arbeiten oder solche, die sich aktuell in einem Preiswettbewerb befinden, können nicht eingereicht werden.

Das Antragsschreiben muss die besondere Bedeutung der Arbeit für das Förderungsthema erläutern. Der Bewerbung ist die Zusammenfassung der zentralen Ergebnisse in deutscher Sprache beizufügen.



Preisträger

JahrPreisträgerWeiteres
2016

Prof. Dr. Wolfgang Kemmler, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

„Körperliches Training, Fraktur und Knochendichte – Finale Ergebnisse der Erlanger Fitness und Osteoporose-Präventions-Studie (EFOPS)”

Kemmler hat in seiner Studie den Einfluss von ambulantem körperlichen Training auf die Knochendichte und -festigkeit untersucht. In der Studie zeigte sich, dass das Risiko für osteoporotische Knochenbrüche in der Trainingsgruppe um etwa 60 Prozent niedriger ist als in der Kontrollgruppe. Damit belegt die EFOPS-Studie das hohe fraktur­präventive Potenzial von Rehabilitationssport, das leicht über dem Effekt einer medikamentösen Therapie liegt.

Abstract

Preisverleihung

 

2015

Jana Semrau und Prof. Klaus Pfeifer

„Long-term effects of interprofessional biopsychosocial rehabilitation for adults with chronic non-specific low back pain: a multicentre, quasiexperimental study”

Abstract
2014

PD Dr. Anja Hirschmüller

„Ergebnisse isokinetischer Kraftmessungen und klinischer Funktionstests bei Patienten mit isolierten, vollschichtigen Knorpelschäden des Kniegelenks – Basis für die Entwicklung spezifischer (P) Rehabilitationsprotokolle”

 

 Abstract

2013

Prof. Dr. Thomas Gross

„Clinical evaluation of the Trauma Outcome Profile (TOP) in the longer-term follow-up of polytrauma patiens”

2013

Dr. Stefan Simmel

„Outcome und Prädiktoren der Lebensqualität nach Polytrauma – Konsequenzen für die Trauma-Rehabilitation”

Abstract

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