Podcast-Video zum DKOU 2009

 

Grußwort des Präsidenten 2008


praesident

Gemeinsam die Zukunft gestalten
Gründung der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie

über die zahlreichen Glückwünsche anlässlich der Gründung der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie am 08. Juli 2008 und die Wahl zum Gründungspräsidenten bedanke ich mich herzlich.

Ich freue mich, welch großes Echo diese Gründung bei Kolleginnen und Kollegen aus dem fachlichen Bereich sowie anderen Gebieten, in berufs- und allgemeinpolitischen Gremien, der Orthopädie und Unfallchirurgie nahe stehenden Verbänden, Krankenhausträgern und Unternehmen der Medizinbranche gefunden hat.

Mit der Gründung dieser neuen Gesellschaft durch Mandatsträger der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädischer Chirurgie und der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie, die alle an dem nicht einfachen Prozess der Zusammenführung dieser beiden traditionsreichen und gewichtigen wissenschaftlichen Gesellschaften beigetragen haben, ist ein wichtiger Schritt vollzogen. Jedes einzelne der Gründungsmitglieder hat in Abstimmungsgesprächen, Verhandlungen zu strukturellen Fragen der Zusammenführung der beiden bisherigen Fachgebiete zu einem neuen, gemeinsamen Fach und den juristisch begleiteten Diskussionen zur Erarbeitung der nun konsentierten Satzung zum Gelingen dieses einmaligen Prozesses beigetragen.

In einer Zeit, in der sich Gesellschaften aufspalten und Partikularinteressen überwiegen, ist es den Mandatsträgern der beiden Gesellschaften mit beeindruckender integrativer Kraft gelungen, eine gemeinsame Gesellschaft zu gründen. Eine wesentliche treibende Kraft für den jetzt erreichten Zusammenschluss war dabei die freundschaftliche Verbundenheit, die es ermöglichte, in vertrauensvoller Zusammenarbeit bisherige Grenzen zu überwinden. Beispielhaft dafür seien die stets freundschaftliche und effektive Zusammenarbeit der beiden Generalsekretäre, Prof. Dr. med. Fritz Niethard (DGOOC) und Prof. Dr. med. Hartmut Siebert (DGU) genannt, die u. a. die Satzungsdiskussion trotz der zwangsläufig gegebenen Schwierigkeiten eines Zusammenschlusses zu einem erfolgreichen Ende führten. Die schon in studentischer Zeit begründete und während des beruflichen, parallelen Weges fortbestehende, freundschaftliche Verbundenheit zwischen Herrn Prof. Dr. med. Dr. h. c. Axel Ekkernkamp (Präsident der DGU) und mir trug dazu bei, und war ausschlaggebend für die jetzige Konstellation der Ämterverteilung.

Getreu des Mottos des diesjährigen Deutschen Kongresses für Orthopädie und Unfallchirurgie – Gemeinsam die Zukunft gestalten – sieht die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie eine ihrer vordringlichen internen Aufgaben darin, so schnell wie möglich die Themenbereiche zusammen zu führen, die bislang von beiden Gesellschaften bearbeitet wurden. Bereits beim diesjährigen Kongress ist es gelungen, Ausschüsse und Sektionen zusammen zu führen, die analoge Themenbereiche bearbeiten. Die verschiedenen Themenbereiche, die das Gebiet Orthopädie und Unfallchirurgie, beispielsweise hinsichtlich der neuen Weiterbildungsordnung, der Interessensvertretung der Fachärzte für Orthopädie und Unfallchirurgie und der Forschungspolitik mit der universitären Vertretung des Fachgebietes betreffen, wird nun die neue Gesellschaft übernehmen.

Mit mir freuen sich alle Protagonisten, welche die Gründung dieser neuen Gesellschaft vorangetrieben haben, über den großen Zuspruch, der nun innerhalb der Fachkollegenschaft wie auch durch die Glückwünsche von verschiedenster Seite deutlich geworden ist. Mit einer solch umfangreichen Unterstützung gehen wir den Start der DGOU mit Elan und Hoffnung auf ein weiterhin gutes Gelingen an.

Prof. Dr. med. Dr. h. c.  J. Grifka
- Präsident der DGOU -